PostHeaderIcon 11 wichtige Schritte für Ihre digitale Jobbewerbung

1. Empfänger
Eine E-Mail-Adresse als Empfänger-Angabe ist eindeutig und reicht aus. Wichtig ist aber, an wen Sie die Bewerbung richten. Schicken Sie das Schreiben nie an „office@firmenname.de“oder „kontakt@firmenname.com“. Die Mail wirkt unpersönlich, unprofessionell und landet mit vielen anderen Massenmails im Papierkorb. Oder würden Sie jemanden einstellen, der/die sich nicht einmal die Mühe macht, den richtigen Ansprechpartner herauszufinden?
Wenn sich die Personalfachleute nicht namentlich vorstellen, dann erfragen Sie – telefonisch oder per Mail – den Namen der zuständigen Person.

2. Betreff

Die Betreffzeile ist das Erste, was der Empfänger zu Gesicht bekommt. Daher muss sie kurz, prägnant und aussagekräftig sein. Vermeiden Sie Betreffe wie: „Bewerbung bei Ihrer Firma“
„Bewerbungsunterlagen und Lebenslauf“ oder „Freie Stelle“.
Gute Beispiele für die Betreffzeile dagegen sind: „Ihr Stellenangebot als PR-Assistentin im Hamburger Abendblatt vom 12.5.2010“ oder „Bewerbung als PR-Assistentin in Ihrer Firma XY“

3. Anrede
Ein Bewerbungsschreiben in dem E-Mail üblichen Umgangston zu schreiben ist schlicht weg unprofessionell und zu 99 Prozent erfolglos. Das gilt besonders für die Anrede. Wenn Sie die Mail mit „Hallo“ oder „Hi Leute“ oder „Ich bins :-) )“ starten, brauchen Sie erst gar nicht auf eine Antwort warten, denn es wird keine kommen.
Ein bisschen Respekt muss sein. „Sehr geehrte … “ ist angebracht.
Auch das für den E-Mail-Verkehr übliche Duzen der Kommunikationspartner ist absolut fehl am Platz.

4. Absender-Adresse
Bei Ihrer eigenen E-Mail-Adresse – die Kontaktmöglichkeit für das Unternehmen – ist ebenfalls Seriosität gefordert.“007@..de“ oder „thebest@…net“ sind indiskutabel.
Einfach aber gut sind Adressen, bei denen vor dem „@“ Ihr Name steht, z.B. „Hubert@…de“.

5. Datum
Auf die Eingabe des Datums können Sie verzichten, da es bei der Mail – auch bei einem Ausdruck – sowieso ersichtlich ist.

6. Keine Dringlichkeitsstufen
Bei vielen E-Mail-Programmen haben Sie die Möglichkeit, die Nachricht mit einer Dringlichkeitsstufe von niedrig bis hoch zu vermerken. Machen Sie das nicht, da Sie nicht die einzige Person sind, die sich bewirbt und die Personalchefs sich nicht gerne von anderen sagen lassen, wer für Sie wichtig ist und wer nicht.

7. Schreibstil
Was für die Anrede gilt, ist auch für das Schreiben selbst von Bedeutung:
- Schreiben Sie nicht im saloppen E-Mail-Stil.
- Verfassen Sie ganze Sätze, auch wenn vom Verständnis her einige Stichwörter reichen würden.
- Richtiges Groß- und Kleinschreiben sind ebenso obligatorisch wie eine korrekte Rechtschreibung.
- Lassen Sie die Mail am besten von Freunden Korrektur lesen, da man bei selbst Geschriebenem sehr leicht Fehler übersieht.
- Drucken Sie das Schreiben vor dem Versenden aus, da am Bildschirm mehr Fehler übersehen werden als auf dem Papier.
- Bunte Texte oder exotische Schriften sind für private Mails passend, aber nicht für Bewerbungen.
- Verwenden Sie keine Abkürzungen wie „SgDuH“ oder „mfg“ sondern schreiben Sie die Wörter aus.
- Andere kreative Tipps findet man auch hier im Büroblog.

8. Keine Massenemails
Qualität statt Quantität ist gefragt! Verschicken Sie nicht ein und dieselbe Mail an 50 verschiedene Firmen. Massenmails werden als solche erkannt, auch wenn Sie die Anrede ändern. Solche Bewerbung zeigen den Personalverantwortlichen nur, dass Sie sich keine Mühe machen, Informationen einzuholen und wohl auch nicht die oder der Richtige für das Unternehmen sind, da Ihr Wunsch, gerade in diesem Unternehmen zu arbeiten, offensichtlich nicht allzu groß sein kann. Also: Recherchieren Sie gründlich und holen Sie z.B. Information über den genauen Tätigkeitsbereich, die Größe und mögliche Zweigstellen sowie besondere Ansprüche des Unternehmens.

9. Aufbau und Inhalt
Die digitale Bewerbung sollte eine halbe Seite möglichst nicht überschreiten, da dieses oft nicht ausgedruckt, sondern direkt vom Bildschirm gelesen wird. So wird der Leser nicht zum Scrollen gezwungen, um das ganze Schreiben zu lesen. Denn auch scrollen kostet Zeit und Zeit ist Geld. Beim Lesen eines Bewerbungsschreibens ist der Zeitaufwand gering, aber bei hundert verschiedenen wird der Personalchef eher zu jenen greifen, die einfacher zu lesen sind.
Prinzipiell gilt für ein Online-Bewerbungsschreiben der gleiche Aufbau wie für eine klassische Bewerbung auf Papier:
a. Grund Ihres Schreibens. „Mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige in …“
b. Ausbildung/jetzige Tätigkeit
c. Gründe, warum Sie der/die Richtige für das Unternehmen sind
d. Zeitpunkt, ab wann Sie verfügbar sind
e. Aufforderung zur Kontaktaufnahme
f. Grußformel

Mehr noch als bei der gedruckten Variante ist hier wichtig, dass Sie präzise formulieren und die einzelnen Teile in Absätze trennen, da dadurch das Lesen online erleichtert wird.

10. Signatur

Am Ende der E-Mail geben Sie Daten zu Ihrer Person bekannt. Die Signatur enthält Ihren Namen, Anschrift und Kontaktmöglichkeiten (Telefon, E-Mail, …).

11. Anhang
Weniger ist mehr! Wenn nichts anderes angefordert wird, schicken Sie als Attachement Ihren Lebenslauf und eventuell ein Bild von Ihnen.
Bieten Sie an, alle Zeugnisse und andere Unterlagen bei Interesse in einer anderen Mail bzw. per Post zu schicken. Senden Sie die Attachements in einem gängigen Dateiformat, z.B. als pdf-Datei.

PostHeaderIcon Geheimcodes der Arbeitszeugnisse

Formulierungen und ihre tatsächliche Bedeutung
zeugniss

Wenn Ihr Arbeitsverhältnis endet, haben Sie von Rechts wegen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Dieses Zeugnis dient als eine wichtige Grundlage für Ihren nächsten Arbeitgeber, um Ihre bisherigen beruflichen Leistungen und Ihr persönliches Verhalten im Berufsleben zu beurteilen. Doch worauf kommt es tatsächlich an, was macht ein wirklich gutes Zeugnis aus? Und welche Aussagen sind für Arbeitnehmer vernichtend, auch wenn Sie positiv formuliert wurden? Das Internet liefert einige Beispiele an Musterarbeitszeugnissen. Wir sagen Ihnen, wie ein Zeugnis aufgebaut sein muss, wie Sie Ihr Zeugnis richtig beurteilen, Geheimcodes entschlüsseln und positive von negativen Formulierungen unterscheiden.

Die wahre Bedeutung der Formulierungen: Beurteilung Ihrer Leistung
Die Beurteilung durch Codes können Sie mit dem Schulnotensystem vergleichen. Manche Aussagen stehen für die Note „sehr gut“, manche für „ungenügend“:

Ungenügend, mangelhaft
- Sie zeigte für ihre Arbeit Verständnis.
- Er bemühte sich, die ihm übertragenen Aufgaben zur Zufriedenheit zu erledigen.
- Er bemühte sich, die Arbeiten so gut wie möglich/bestens zu erfüllen.
- Sie setzte alle Fähigkeiten ein.
- Sie bemühte sich stets (immer) für gute Vorschläge/war eine gewissenhafte Arbeiterin.
- Die Leistung entsprach unseren Vorstellungen.
- Keine Bemerkung

genügend
- Ihre Leistungen waren zufriedenstellend.
- Sie erledigte die Aufgaben (im Großen und Ganzen) zu unserer Zufriedenheit.
- Er arbeitete meistens gleichmäßig.
- Arbeitsmenge und Arbeitstempo genügten im Allgemeinen unseren Erwartungen.

befriedigend
- Sie arbeitete stets mit ausreichender Sorgfalt.
- Wir lernten sie als eine meist fleißige und gewissenhafte Mitarbeiterin kennen.
- Er war insgesamt vertrauenswürdig und übernahm ab und zu Verantwortung.
- Er führte die ihm übertragenen Aufgaben unter Anleitung aus.

gut
- Sie arbeitete stets gut/ zu unserer vollen Zufriedenheit.
- Seine Leistungen waren überdurchschnittlich.

sehr gut
- Er arbeitete stets zu unserer vollsten Zufriedenheit.
- Wir waren mit ihren Leistungen stets sehr zufrieden.
- Er hat die Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.
- Er hat unsere Erwartungen immer und in allerbester Weise erfüllt.

Die wahre Bedeutung der Formulierungen: Beurteilung Ihres Verhaltens

Ungenügend, mangelhaft
- Sie zeigte für ihre Arbeit Verständnis.
- Sie trug zur Verbesserung des Arbeitsklimas bei.
- Er bemühte sich stets um ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzten.
- Er half den Arbeitskollegen.
- Er war pünktlich und strebsam.

genügend
- Ihr Verhalten war einwandfrei.
- Er war korrekt.

gut
- Sie war stets korrekt.

sehr gut
- Er war stets freundlich, zuvorkommend und korrekt

PostHeaderIcon LEBENSLAUF Tipps & einfache Tricks, wie Sie Lücken und Schwächen positiv darstellen

Muster für „einfache“ Lebensläufe gibt es viele im Internet. Zum Beispiel bieten die Seiten von www.bewerbungsmappen.de, Berufswahl-Tipps und Stepstone nützliche Tipps und Vorlagen.
Wenn Ihr Lebenslauf aber Lücken aufweist, dann würden sich Mitarbeiter der Personalabteilung folgende Fragen stellen: „Was hat dieser Mensch zu verheimlichen? Hat er nur gefaulenzt?“ Sie würden eher auf andere KanditatInnen zugreifen, die weniger „Detektivarbeit“ verlangen. Es mangelt ja schließlich nicht an arbeitswilligen Jobsuchenden.

lebenslauf
Es gilt also, die weniger attraktiven Abschnitte Ihres Lebens positiv darzustellen und mit Nebentätigkeit im In- oder Ausland auszufüllen. Stellen Sie diese gesammelten Erfahrungen so dar, dass Sie dem Unternehmen Vorteile bringen und mit den Anforderungen des Jobs korrespondieren.
So eignet sich zum Beispiel ein halbes Jahr Aufenthalt in Spanien durchaus zur “Perfektionierung der Spanischkenntnisse“. Als vom Bewerber willkommene und für das Unternehmen glaubhafte Tätigkeiten Lückenfüller bieten sich neben Auslandserfahrungen auch ehrenamtliche Tätigkeit, Weiterbildung, familiäre Verpflichtungen, Nebenjobs und Selbstständigkeit an.

Glatte Lügen können aber ins Auge gehen: Erfinden Sie keine Nebenjobs, Zusatzausbildungen oder Auslandsaufenthalte, mit denen Sie nie etwas zu tun hatten und von denen Sie nur wenig Ahnung haben.

Was tun bei…

■ …langer Studienzeit
Führen Sie Nebenjobs und andere Tätigkeiten zur Finanzierung des Studiums an: Irgendetwas haben Sie sicher gemacht. Lassen Sie die zeitliche Begrenzung weg und führen Sie die Tätigkeiten unter der Überschrift “Nebenjobs zur Finanzierung des Studiums” an.

■ …Abbruch des Studiums oder der Ausbildung
Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf die Fachgebiete Ihrer Ausbildung. Schreiben Sie nicht “Studium
von____/ bis____/ ohne Abschluss” sondern lassen Sie den Schluss einfach weg. Nur die Zeitangabe genügt in diesem Fall auch.

■ …Lücke zwischen Ausbildung und Job
Bis zu drei Monaten Jobsuche sind durchaus vertretbar. Wenn der Leerlauf länger dauert, geben Sie Tätigkeiten in Aushilfs- und Ferienjobs an, die zur Erweiterung des Berufsfeldes beitragen.
Auch bei Auslandsaufenthalten können Sie Erfahrungen für Ihren Beruf gesammelt haben.

■ …Anforderungen in der Jobausschreibung, denen Sie nicht zur Gänze entsprechen
Geben Sie keine Qualifikationen an, von denen Sie keine Ahnung haben. Wenn Sie jedoch in einem verwandten Bereich gearbeitet haben und sich zutrauen, das fehlenden Know-how sicher und schnell nachlernen zu können, darf schon mal ein bisschen geschummelt werden.

■ …Kündigung des Jobs
Wenn Sie unschuldig arbeitslos sind, geben Sie die Gründe ruhig an: Sie können schließlich nichts dafür, dass das Unternehmen in Konkurs gegangen ist oder aus Rationalisierungsgründen 100 Mitarbeiter auf einmal entlassen hat. Vergessen Sie in diesem Zusammenhang nicht, dass nur ein positiv formuliertes Arbeitszeugnis Ihre Leistung gebührend honoriert.
Liegt das Verschulden der Entlassung allerdings an Ihnen, z.B. durch Leistungsmangel, dann geben Sie überhaupt keinen Grund an. Auch wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr mangelndes Engagement nur auf den arroganten Chef zurückzuführen ist, wird sich ein Personalchef nur schwer mit dieser schriftlichen Erklärung zufriedengeben. Bereiten Sie eine gute Argumentation für das Bewerbungsgespräch vor.

■ …einem Job, bei dem Sie keine besonderen Erkenntnisse erlangt haben
Wenn Sie in einem Job nichts Neues gelernt haben, dann helfen Sie bei der Darstellung ein wenig nach: Wenn Sie zum Beispiel telefonisch bei Kunden nachgefragt haben, ob die Lieferung angekommen ist, dann schreiben Sie, dass Sie für die Kundenbetreuung zuständig waren. Wenn Sie Ihren Chef auf eine Messe begleitet haben, halten Sie fest, dass Sie das Unternehmen auf Messen präsentiert haben. Das ist schön verpackt, aber nicht gelogen.

■ …langer Krankheit
Berufsausfälle aus gesundheitlichen Gründen sind durchaus vertretbar. Der Interviewer hat nicht das Recht, Einzelheiten über Ihre Krankheit zu erfragen. Jedoch darf er sich vergewissern, dass Sie den Beruf ohne Einschränkung ausüben können, dass kein längerer Krankenhausaufenthalt oder eine Kur geplant sind und dass keine ansteckende Krankheit vorliegt. Um Ihren zukünftigen Arbeitgeber Gewissheit zu verschaffen, können Sie eine ärztliche Bestätigung beilegen, die besagt, dass die Krankheit vollkommen überwunden ist und Sie zu hundert Prozent einsatzfähig sind.

■ …nur EINER beruflichen Erfahrung
Wenn Sie jahrelang in ein und demselben Unternehmen gearbeitet haben, beschreiben Sie die unterschiedlichen Funktionen und Aufgabenbereiche, die Sie ausgeübt haben. Demonstrieren Sie Flexibilität, da Sie sonst Gefahr laufen, unflexibel und träge zu wirken. Überlegen Sie sich auch hier vorher genau, wie Sie beim Vorstellungsgespräch auf Fragen in diesem Bereich antworten.

■ …häufigem Jobwechsel
Jobhopper dagegen sprühen nur so vor Flexibilität im Berufsleben. Hier müssen Sie wiederum Durchhaltevermögen und Stabilität vermitteln, um als Mitarbeiter/in, bei dem/der sich die Einschulung überhaupt lohnt, glaubhaft zu wirken.

■ …längerer Arbeitslosigkeit

Demonstrieren Sie Engagement: Haben Sie die Zeit genutzt, um Kurse zu belegen? Führen Sie Nebenjobs an. Auch wenn Sie für Non-Profit–Unternehmen unentgeltlich tätig waren, erwähnen Sie es. Hier hilft ebenfalls der Trick mit der Darstellung: Geben Sie nicht Dauer der Tätigkeit an, sondern beschreiben Sie unter dem Bereich “Berufliche Erweiterung” Ihren jeweiligen Job.
Eltern können auch das Engagement im Haushalt und für die Kinderbetreuung positiv herausstreichen. Väter können auf die Kinderbetreuung verweisen, um der Frau einen Wiedereinstieg im Berufsleben zu ermöglichen.

■ …geringer bis gar keiner Berufserfahrung
Setzen Sie alle Tätigkeiten, die Sie unternommen haben, zu Ihrem Vorteil und zum Vorteil des Unternehmens ein. Auch Nebenjobs, Praktika, Aushilfsjobs, Auslandserfahrung oder ehrenamtlichen Tätigkeiten zeugen von Initiative und lassen sich positiv für Ihren Job verkaufen. Wenn Sie bis jetzt die Erziehung Ihrer Kinder und den Haushalt gemanagt haben, honorieren Sie diese Arbeit und schreiben Sie es in den Lebenslauf.

PostHeaderIcon Bewerbungsmappe ganz leicht selbst machen

Basis für den Berufserfolg: Formale Ansprüche an eine Bewerbungsmappe

richtig bewerbenMappe
- Die Mappe können Sie ganz leicht selbst machen:
- Eine Overheadfolie und ein mittelfester Karton in A4-Format bilden jeweils Cover und Rückwand der Mappe. Die Dokumente werden dazwischengelegt und alles mit einer Papierschiene zusammengehalten.
- Selbstverständlich können Sie die Unterlagen auch in einem Copy-Shop binden lassen.
- Klarsichthüllen sind out und außerdem umständlich und gegen den Umweltgedanken.
- Verschicken Sie keine Mappen, die offensichtlich schon mal gebraucht oder verschickt wurden.

Papier
- Verwenden Sie einheitlich hochwertiges, holzfreies 80 oder 90 Gramm Papier. Bewerbungen auf billigem Papier wirken auch so: einfach, schlecht, billig. Auch für das Anschreiben, das lose auf die Bewerbungsmappe gelegt wird, und für die Zeugniskopien nehmen Sie das gleiche Papier.
- Das Papier darf auch einen ganz leichten Beige- oder Grauton aufweisen. Bitte dezent bleiben, denn knallige Farben verfehlen die Wirkung.

Kopien
Auch hier ist perfekte Qualität gefragt. Bewerbungen mit Kopien mit schwarzen Rändern, Schmierstellen oder unleserlichen Teilen haben große Chance, auf den Stapel mit “Absagen” zu landen.

Drucker
Drucken Sie mit hochwertigem Tintenstrahl- oder Laserdrucker.

Reihenfolge der Unterlagen
1. Deckblatt
Foto (entweder auf das Deckblatt oder auf den Lebenslauf)
2. Anschreiben
3. Lebenslauf
4. “dritte Seite” (optional, auch als Handschriftprobe verwendbar)
5. Unterlagen zur Berufspraxis
6. Schul- und/oder Studiumszeugnisse
7. Belege für relevante Zusatzaus- und Weiterbildung

nur wenn angefordert:
7. Handschriftprobe
8. Arbeitsprobe

Alle im Anschreiben angekündigten Dokumente sind in der Mappe in der gleichen Reihenfolge enthalten.

Schrift und Stil
- Vermeiden Sie verspielte, verschnörkelte Schrift: Schriftarten wie Arial oder Times New Roman sind altbewährt und gut.
- Als Schriftgröße (Ausnahme: Information auf dem Deckblatt) wählen Sie am besten 11 Punkt
oder 12 Punkt.
- Mit Unterstreichungen und Fettschrift gehen Sie sparsam um. Für farbliche Hervorhebungen gilt das gleiche oder Sie lassen sie besser ganz weg.
- Eine Ausnahme bilden Bewerbungen im kreativen Bereich: Wenn Sie einen Job als Grafiker bei einem modernen Unternehmen im Internetbereich suchen, werden
Sie Ihre Mappe individuell gestalten und bereits hier ein praktisches Beispiel Ihres Könnens
geben.
- Eine gut gestaltete Bewerbungsmappe ist in jeden Fall handlich und passt stilistisch zum Job.

Name, Anschrift,..
- Schreiben Sie auf jedes Blatt – ausgenommen die Zeugniskopien – Ihren Name, Anschrift und Telefonnummer, damit der Betrachter ohne viel blättern zu müssen jedes Ihrer Dokumente richtig zuordnen kann.

Versand
- Falten Sie die Unterlagen nicht, sondern verschicken Sie die gesamte Bewerbung in einem A4-Kuvert. Sie können die Mappe auch in einen Briefkarton packen, wenn Sie befürchten, dass die Dokumente geknickt ankommen.
- Klingt banal, ist aber wichtig: Auf ausreichende Frankierung achten!